Prostitution in Thailand
& 3. Welt-Ländern, Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche
Stellung von Prostitutierten
in Thailand. Sextourismus, Kinderprostitution und AIDS in Thailand.
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Thailand
- Prostitution, Sextourismus & Kinderprostitution
- Thailand Informationen
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(Bar in Thailand)
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Was bedeutet Prostitution?
Der Begriff Prostitution
stammt aus dem Lateinischen "prostare" –
"sich anbieten".
Menschen bieten anderen Menschen gegen einen vorher ausgehandelten
Geldbetrag eine vorab definierte Dienstleistung an. Prostitution
wird nahezu überall auf der Welt sowohl von Frauen als
auch von Männern betrieben, und gilt gemeinhin als das
älteste Gewerbe der Welt.
Prostitution
in Ländern der dritten Welt und Schwellenländern
Die Vernachlässigung der Subsistenzwirtschaft (Wirtschaftsmethode,
die - von Warenaustausch abgesehen – den Zweck verfolgt,
den Eigenbedarf zu decken) und der Entwicklung ländlicher
Gebiete, durch fallende Rohstoffpreise auf den Weltmärkten
und die Subventionierung einzelner exportorientierter Wirtschaftssektoren
führt zu einer zunehmende Verarmung der Landbevölkerung.
Da in vielen dieser Länder der Tourismus einen großen
Teil des Bruttosozialprodukts ausmacht, wird mehr Wert auf
den Ausbau des Massentourismus gelegt, als auf andere notwendige
Maßnahmen um der Verarmung großer Teile der Bevölkerung
entgegenzuwirken. Durch diese Armut ist in vielen dieser armen
Ländern eine zunehmende Landflucht zu beobachten. Viele
Bauern und große Teile der Landbevölkerung flüchten
in die Städte, da dort die Chancen auf wirtschaftlichen
"Erfolg" und Absicherung der Familien größer
ist, als in den infrastrukturell vernachlässigten ländlichen
Gegenden, aus denen sie stammen. Armut, fehlende Ausbildung,
mangelnde Arbeitsplätze, keine berufliche Alternativen,
niedere Löhne und fehlende soziale Absicherung sind die
Hauptgründe für die steigende Zahl der Prostituierten.
So steigt die Zahl der sich prostituierenden
Frauen und Männern in Schwellenländern
und Ländern der dritten Welt parallel in gleichem Maß,
wie der Tourismus zunimmt.
In den meisten dieser Länder ist, wie in Thailand auch,
Prostitution
verboten. Jedoch sind es die "dienstleistenden"
Frauen und Männer, die unter diesen Restriktionen leiden!
Da man die devisenbringenden Ausländer langfristig nicht
abschrecken will, haben die Freier nur selten mit Strafen
zu rechnen ...
Hintergründe zur Prostitution
in Thailand
Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, Prostitution
sei in Thailand
durch den ungezwungen Umgang mit Sexualität
traditionell bedingt oder habe gar ihre Wurzeln im Buddhismus,
wurde Prostitution
von chinesischen Gastarbeitern eingeführt. Anfangs mit
chinesischen Frauen, die später im Lauf der Zeit mehr
und mehr durch einheimische ersetzt wurden.
Das Ausmaß der Prostitution,
wie sie in Thailand
heute zu beobachten ist, ist aber eine direkte Auswirkung
des Vietnam-Kriegs. Die US-Amerikanische Armee schuf in den
60er und 70er Jahren Erholungszentren, sogenannte "Rest
& Recreation Center", in denen sich die amerikanischen
Soldaten zwischen ihren Kriegseinsätzen erholen sollten.
Da dadurch der "Bedarf" an weiblicher Begleitung
wuchs, stieg die Anzahl der im Sex-Gewerbe
tätigen Frauen (und in kleinerer Zahl auch Männer).
Die sich gerade entwickelnde Tourismusindustrie übernahm
nach Kriegsende und dem damit einhergehenden Abzug der US-Soldaten
diesen Dienstleistungssektor.
Seit 1982 ist der Tourismus
in Thailand der Devisenbringer Nr. 1
- 1990 besuchten bereits 5 Millionen Touristen jährlich
das frühere Siam
und die Anzahl wächst ständig!
Wie in vielen anderen Ländern, wurde die Landwirtschaft
wirtschaftspolitisch vernachlässigt, sodass durch die
Dominanz des Tourismussektors auch in Thailand
eine Landflucht, vor allem im verarmten agrarischen Nordosten
und Norden zu beobachten ist.
Durch die oft sehr geringen Löhnen, dem Streben nach
besserem Einkommen und einem geringen Maß an "Luxus",
verdingen sich immer mehr Menschen in der Prostitution
– mittlerweile wird die Zahl der Prostituierten
in Thailand auf über 2 Millionen
geschätzt.
Aus der sozialen Not werden Kinder, hauptsächlich aus
den armen Regionen im Nordosten Thailands,
aber auch aus den Nachbarländern Myanmar,
Kambodscha und Laos, oftmals von den
Eltern an Schlepper-Banden verkauft – meist gelockt
durch falsche Versprechungen. So wird von qualifizierter Ausbildung
oder gutbezahlter Arbeit für die Kinder gesprochen, die
der Familie langfristig die Chance auf finanzielle Unterstützung
böte. Meist landen die Minderjährigen jedoch in
Pädophilen-Bordellen
oder werden Ausländern mit entsprechender Neigung angeboten.
Laut der internationalen Hilfsorganisation "Médecins
sans frontières" werden in Thailand
über 200.000 Kinder und Jugendliche zur Prostitution
gezwungen.
Andrerseits wächst in Thailand
die Zahl der "Wirtschafts-Prostituierten"
stetig, die aus rein materiellen Gründen dem horizontalen
Gewerbe nachgehen. Viele junge Mädchen
entfliehen dem arbeitsintensiven und entbehrungsreichen Leben
in den Provinzen, um in den Großstädten die "Segnungen
der Zivilisation" zu erleben und um sich und ihre Familien
zu unterstützen.
Viele derer, die in den Touristenzentren ihre Dienste anbieten,
hätten durchaus die Möglichkeit, anderer Arbeit
nachzugehen. Aber der Reiz, mehr als ein studierter Pädagoge
oder Arzt zu verdienen, ist für viele junge Menschen
der Hauptanreiz, weswegen sie diesem Gewerbe nachgehen. Neben
dem Wunsch nach einem gewissen Maß an Wohlstand, bietet
es ihnen zudem die Möglichkeit, ihre Familien großzügiger
zu unterstützen, während gleichzeitig ihr sozialer
Status und das gesellschaftliche Ansehen durch ihr Einkommen
ebenfalls steigt – solange die Art des Broterwerbs nicht
öffentlich gemacht ist.
Zu dieser Gruppe zählen ebenfalls die "Freizeit-Prostituierten",
die einer geregelten Arbeit, einem Studium oder einer anderen
Beschäftigung nachgehen, und nach Feierabend ihren zahlungskräftigen
Bekanntschaften ins Hotel folgen, um ihr Einkommen aufzubessern
und den Wunsch nach einem moderneren Handy oder der neuesten
Mode zu befriedigen.
Eine weitere Gruppe stellt die zunehmende Anzahl der drogenabhängigen
Prostituierten
dar. Entweder auf "normalem" Weg in die Drogenabhängigkeit
geraten, oder aber als Kinder verkauft und durch den Griff
zu Drogen versucht, besser mit ihrer Situation umzugehen.
Und einmal in Abhängigkeit geraten, führt meist
kein Weg mehr aus dem Teufelskreis "Drogenkonsum –
Beschaffungs-Prostitution"
Zahlen zur Prostitution
in Thailand
Nach Angaben der "Focus-Ausgabe" zum Thema "Prostitution
in Thailand" im Rahmen einer Buchbesprechung
(Plattform von Michel Houellebecq), setzt die thailändische
Rotlicht-Branche jährlich ca. 27
Mrd. Dollar um, was ungefähr 14 % der Bruttosozialprodukts
ausmacht!
Mittlerweile werden 28 % des Einkommens aller Nordthailändischen
Haushalte von Prostituierten
erwirtschaftet!
Prostitution
ist in Thailand
weitaus weiter verbreitet als in den reichen Industrienationen.
Auch spielt in Thailand
nicht die Tourismus-Prostitution
die übergeordnete Rolle, sondern Liebesdienste
werden hauptsächlich von Thailändern
und anderen Asiaten in Anspruch genommen. Junge thailändische
Männer sammeln beim Besuch von Prostituierten
ihre ersten sexuellen Erfahrungen
und unter Geschäftsleuten ist der Besuch eines Bordells
durchaus üblich. So verfügen 95 % aller thailändischen
Männer über Erfahrung mit Prostituierten,
4,6 Millionen Thailänder,
über 1 Million Malaien und andere Asiaten nehmen sexuelle
Dienstleistungen in Anspruch. 400.000
Deutsche, die, nach den Briten und den US-Amerikanern, den
3. Platz im "Länderranking" der Sextouristen
einnehmen, geben jährlich in Thailand ihrem Bedürfnis
nach Liebesdiensten
nach.
Sextourismus in Thailand
Das Thema Sextourismus
ist eine relativ neue Erscheinung und in der Tourismussoziologie
ein Gebiet, das erst in den letzten Jahrzehnten wissenschaftliche
Beachtung fand.
Seit Beginn 80er Jahren steigt das Geschäft mit dem Sex
in Thailand stetig. Es haben sich mittlerweile
regelrechte Sextourismus-Zentren
gebildet, allen voran Pattaya.
Aber auch in Bangkok
oder Chiang Mai
gibt es Gegenden, in denen ausschließlich Sex
für Touristen geboten wird. Auf
Koh Samui
und Phuket
findet fast nur Touristen-Prostitution
für westliche Ausländer statt, während Hat
Yai im Süden fast ausschließlich von Malaien besucht
wird, die ebenfalls als Touristen zu zählen sind, oft
aber nur zum Zweck der sexuellen
Befriedigung nach Thailand
einreisen und nach einem kurzen Besuch im Bordell
wieder den Rückweg antreten.
Den Touristen wird eine anonyme, durch die große Anzahl
der sich anbietenden Frauen und Männer auch vermeintlich
rechtsfreie Zone geboten, in der moralische Bedenken seitens
der Sextouristen
schnell ausgeblendet werden – gilt doch landläufig
die Meinung, dass Prostitution
in Thailand kulturell akzeptiert sei
und man sogar noch Gutes täte, indem man die arme einheimische
Bevölkerung durch die Geldzahlung finanziell unterstütze.
Zudem wurde die Situation in Thailand
Anfang der 90er Jahre durch das entstandene Image verschlimmert,
ein Pädophilen-Paradies
zu sein - jedoch fielen erst auf Grund dieses Images eben
jene in Massen ein.
Die Arbeitsbedingungen von weiblichen
Prostituierten in Thailand
Untersuchungen über die Arbeitsbedingungen
von weiblichen Prostituierten in 3 unterschiedlichen,
von Thailänder für
Thailänder betriebenen Etablissements,
ergaben folgende Ergebnisse:
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| Bars |
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Das Gehalt beträgt sich zwischen 2.000
und 6.000 Baht im Monat.
Was die Prostituierten
von den Kunden für ihre Dienste erhalten, ist Zusatzverdienst.
2 freie bezahlte Tage im Monat, für jeden weiteren Tag
müssen 300 Baht bezahlt werden.
An Freitagen, Samstagen und nationalen Feiertagen werden keine
freie Tage gewährt. Die Strafen bei Verstößen
betragen zwischen 500 und 1.000 Baht pro Tag.
Pro Monat müssen die Prostituierten
zwischen 4 und 10 mal Kunden begleiten, wird diese Quote nicht
erreicht, werden ihnen 500 Baht pro verpasstem Kunden vom
Gehalt abgezogen.
Pro Monat müssen sie zwischen 80 und 100 Drinks an Gäste
verkaufen, wird diese Quote nicht erreicht, werden ihnen für
jeden Drink weniger 30 Baht abgezogen.
Einmal pro Quartal wird ein Gesundheits-Check durchgeführt.
Weißt dieser durch Geschlechtsverkehr übertragbare
Krankheiten auf, wird das Gehalt für diesen Monat einbehalten.
Die Kleidung wird von den Bars bestimmt, wird diese nicht
getragen, beträgt die Strafe zwischen 100 bis 200 Baht. |
| Bordelle |
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Kein Gehalt, sondern 50 % des Liebeslohns, den
die Kunden an das Bordell bezahlen.
Arbeitszeit von 6 Uhr morgens bis Mitternacht, bei starkem
Kundenandrang bis zu 24 Stunden.
Keine bezahlten freien Tage.
Die Beschäftigten müssen entweder im Bordell
wohnen oder dort, wo es der Bordellbesitzer
bestimmt.
200 Baht täglich für Unterkunft und Verpflegung,
zudem 50 Baht an die Polizei. Kondome
müssen selbst bezahlt werden.
Wöchentliche Gesundheits-Checks. |
| Massage Parlours/Karaoke
Clubs |
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Ebenfalls kein Gehalt, dafür Anteil des
Liebeslohns,
den die Kunden bezahlen.
Arbeitsstunden werden vom Besitzer festgelegt.
Freie Tage müssen rechtzeitig ankündigt werden.
Die Kunden-Anzahl wird vom Besitzer bestimmt.
Kleiderordnung ist zu beachten, die ebenfalls vom Besitzer
festgelegt wird. |
Die gesellschaftliche Stellung von
Prostituierten in Thailand
Prostitution
ist in Thailand
– obwohl weit verbreitet - sowohl verboten als auch
gesellschaftlich geächtet!
So sehen sich viele Frauen und Männer nicht als solche,
sondern verstehen sich eher als freiwillige Begleiter/innen,
die für ihre "Zuneigung" lediglich ein Geschenk
erhalten.
Wie Untersuchungen ergaben, betrachten die meisten im Sexgewerbe
Beschäftigten ihre Tätigkeit nur als vorübergehend
zur Unterstützung ihrer Familien. So wollen sich die
meisten Prostituierten
nicht als solche registrieren lassen, um dem gefürchteten
Stigma zu entgehen. Dies verbietet meist eine Rückkehr
in ein normales bürgerliches Leben. Ergo wird die wahre
Tätigkeit anders gesehen und gegenüber der Familie
verschwiegen, selbst wenn die finanzielle Unterstützung
oftmals den Lohn ihrer "offiziellen" Arbeit um
ein Vielfaches übersteigt. In den Familien wird wiederum
nicht nachgefragt, sondern stillschweigend die materielle
Beihilfe entgegen genommen – selbst wenn es offensichtlich
ist, dass als Serviererin, Fabrikarbeiterin oder Reinigungskraft
im Hotel nicht annähernd soviel verdient werden kann ...
Beschäftigte im Sexgewerbe
erhalten zudem keine Fürsorgeunterstützung, auch
können die meisten das 30- Baht-Gesundheitskonzept der
Regierung nicht in Anspruch nehmen, da sie nicht registriert
sind. Werden Prostituierte
krank, müssen sie ihre Arzt- bzw. Krankenhaus-Rechnungen
selbst bezahlen. Auch können sie, dadurch dass sie keine
offiziellen Beschäftigten sind, keine Rechte und Fürsorgeleistungen
nach den Arbeitsgesetzen für sich in Anspruch nehmen.
Kinderprostitution
in Thailand – Ursachen und Strafen
Kinderprostitution
ist wohl die schlimmste Entwicklung der sexuellen
Ausbeutung, nicht nur in Thailand,
sondern in allen Ländern. Die höchsten Zahlen von
Kinderprostituierten
finden sich in Asien,
hauptsächlich in Thailand
und Indien.
Da bei Kindern die Ansteckungsgefahr durch AIDS
als wesentlich geringer betrachtet wird, ist in den letzten
Jahren ein drastischer Anstieg der "Nachfrage"
nach minderjährigen
Mädchen und Jungen zu verzeichnen.
Durch die zunehmende Verarmung eines großen Teils der
hauptsächlich ländlichen Bevölkerung
Thailands und den Nachbarstaaten, nimmt
der Handel mit jungen Mädchen und Jungen immer schlimmere
Ausmaße an. Dieser organisierte Menschenhandel
wird von Mafia-ähnlichen Schlepperbanden durchgeführt,
die systematisch die ärmeren Regionen Indochinas
bereisen, um Ausschau nach in Frage kommenden Kindern zu halten,
die dann den Eltern unter falschen Versprechungen abgekauft
werden.
Oftmals werden Kinder über lange Zeiträume gefangen
gehalten und müssen täglich zehn, zwanzig oder noch
mehr Männer "befriedigen".
Eine große Bedeutung für diese Kinderprostitution
hat der Sextourismus
aus Japan
und den westlichen Industrienationen.
1990 fand in Thailand
erstmals eine internationale Tagung zum diesem Thema statt,
aus der die inzwischen überall auf der Welt vernetzte
Organisation ECPAT (End Child
Prostitution in Asian Tourism - Abschaffung der Kinderprostitution
im Asiatischen Tourismus) entstand, die
mittlerweile in über 40 Ländern Büros unterhält.
1996 wurden in Thailand
die Anti-Prostitutions-Gesetze
verschärft, insbesondere wurden die Strafen für
Verantwortliche, Förderer und Nutznießer der Kinderprostitution
drastisch verschärft:
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2 bis 6 Jahren Gefängnis für
Kunden der Kinderprostitution,
wenn das Kind unter 15 Jahren alt war und bis zu 3 Jahren,
wenn die Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren war.
10 bis 20 Jahren Gefängnis für Zuhälter
und Kuppler, wenn das Kind unter
15 Jahren alt war und 5 bis 15 Jahren Gefängnis,
wenn die Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren war.
10 bis 20 Jahren Gefängnis für Besitzer von
Bordellen
oder Lokalen, in denen Prostitution
ausgeübt wird, wenn das Kind unter 15 Jahren alt
war und 5 bis 15 Jahren Gefängnis, wenn die Jugendliche
zwischen 15 und 18 Jahren war.
Bis zu 20 Jahren Gefängnis für Personen, die
Kinder in die Prostitution
zwingen, lebenslange Freiheitsstrafe, wenn das Kind
dabei schwerwiegend verletzt wird. |
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Kindesmissbrauch
ist in Deutschland und anderen europäischen
Ländern auch strafbar, wenn die Tat im Ausland
verübt wurde!
Täter werden in Deutschland mit Freiheitsstrafen
von mindestens 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft.
Die TAT unterstützt diese harten Strafen
in vollem Umfang und fordert die Besucher Thailands
auf, dabei mitzuhelfen, das Übel Kinderprostitution
auszumerzen.
Jeder sollte die TAT oder die Polizei informieren,
wenn er von einem Reiseveranstalter, einer Organisation
oder einer Einzelpersonen erfährt, der/die
Sextouren nach
Thailand anbieten(t), veranstalten(t)
oder dafür wirbt, insbesondere wenn dabei
Kinder involviert sind.
Touristen sollten weder wegschauen noch weghören
- deren Unterstützung kann dazu beitragen,
dem Verbrechen des sexuellen Missbrauchs von Kindern
in Thailand
ein Ende zu bereiten. |
| (Quelle: TAT –
Tourist Authority of Thailand) |
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AIDS in Thailand
AIDS
ist mittlerweile zu einem gängigen Thema in Thailand
geworden. Zwar legen die meisten der männlichen Sextouristen
und auch die in den Touristenzentren Thailands
arbeitenden Prostituierten
Wert auf die Benutzung von Kondomen,
doch wird das Problem dadurch nicht eingedämmt.
Hauptgrund dafür ist sicherlich die mangelnde Aufklärung
der Bevölkerung über die Gefahr, über die Ansteckungswege
und über die Prävention durch Kondome.
Vor allem in den Gegenden, in denen hauptsächlich Einheimische
oder ebenso wenig aufgeklärte Malaien und andere Asiaten
Liebesdienste
in Anspruch nehmen, steigt die Zahl der HIV-Positiven
Thailänder und Thailänderinnen
stetig. Zudem betrifft, durch häufige Bordell-Besuche
von Thais bedingt, AIDS
mittlerweile immer mehr Familien, egal ob arm oder reich.
In manchen Gegenden Thailands
sterben die meisten jungen Männer zwischen 20 und 30
Jahren bereits an ihrer AIDS-Erkrankung!
Da viele thailändische
Prostituierte, wissentlich oder unwissentlich
bereits mit HIV infiziert,
ihren Arbeitsplatz wechseln und aus anderen Gegenden Thailands
in die Sextourismus-Zentren
kommen, ist es ein absoluter Irrglaube anzunehmen, dass Frauen
und Männer, die westliche Ausländer begleiten, kein
AIDS
hätten!
Stichproben in verschiedenen Städten Thailands
ergaben, dass zwischen 30 und 90 % der untersuchten Prostituierten
mit dem HIV-Virus
infiziert waren!
Nach Schätzungen der WHO waren im Jahr 2000 ca. 4 Mio.
Thailänder
mit dem HIV-Virus
infiziert! |
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